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Adobe startet Acrobat Spaces, ein kostenloses KI-gestütztes Lernwerkzeug für Studierende
Adobe Acrobat richtete sich mit seinen jüngsten KI-Funktionen bisher hauptsächlich an Fachleute. Nun konzentriert sich das Unternehmen auf Studierende und macht Acrobat mit der Einführung eines neuen KI-Tools namens Acrobat Spaces nützlicher. Das Tool ermöglicht es Studierenden, aus Lernmaterialien wie PDFs, Links und Notizen Präsentationen, Lernkarten und Quizze zu erstellen.
Mit diesem Start versucht Adobe, mit anderen KI-Tools wie Googles NotebookLM, Goodnotes und Turbo AI zu konkurrieren, die ebenfalls Studierenden erlauben, Dokumente hochzuladen und daraus verschiedene Lernmaterialien zu generieren. Um schnell Fuß zu fassen, bietet Adobe Acrobat Spaces kostenlos an und stellt es über eine separate URL bereit. Außerdem können Nutzer Acrobat Spaces ohne Anmeldung verwenden.
Studierende können in Spaces verschiedene Dokumente hochladen, darunter PDFs, Word-Dateien, PowerPoint, Excel, URLs, handschriftliche Notizen und Transkriptdateien. Anschließend lassen sich unterschiedliche Lernmaterialien generieren, wie Lernkarten, Mindmaps, Quizze, Podcasts und bearbeitbare Präsentationen mit Adobe Express. Sie können auch Lernleitfäden und Karten erstellen, um ihren Kursverlauf zu strukturieren.
Im vergangenen Monat hatte Adobe bereits die Möglichkeit hinzugefügt, aus Dokumenten zweistimmige KI-Podcasts in Acrobat zu generieren. Diese Funktion wurde nun auf das Studierenden-Tool ausgeweitet, sodass Nutzer die Themen, die sie lernen, anhören können.
Studierende erhalten außerdem Zugriff auf eine Chat-Option, um Fragen an den KI-gestützten Assistenten zu stellen. Adobe erklärte, dass der Assistent sein Wissen auf die hochgeladenen Dokumente stützt, um Fehler zu reduzieren. Das Unternehmen betonte, dass das Produkt durch Tests mit 500 Studierenden und verschiedenen Gruppen von Universitäten wie Harvard, Berkeley und Brown entwickelt wurde.
Charlie Miller, VP of Education bei Adobe, sagte in einem Gespräch mit TechCrunch, dass es zwar bereits Lernwerkzeuge gebe, Adobe jedoch eine zentrale Plattform für Studierende schaffen wolle, die sowohl das Lesen als auch die Materialerstellung vereint.
„Studierende beginnen ohnehin in Acrobat, um ihre Dokumente zu lesen und Kursmaterialien zu konsumieren. Immer wieder hören wir, dass sie es als zentrale Lernplattform schätzen. Wenn sie Acrobat bereits geöffnet haben, um PDFs zu lesen, können sie direkt Lernkarten generieren oder einen Lernbereich erstellen. Außerdem müssen sie ihre Dokumente nicht ständig verschieben – das ist einer der großen Unterschiede,“ sagte er.
